Warum ich den heutigen Tag, den 24. Juni 2016 nie vergessen werde

DSC01348Nein, heute ist für mich kein legendärer Tag nur wegen dem Brexit, zumindest nicht nur deswegen! Natürlich ist der heutige Tag für die Europäische Union und vor allem für die vielen Bürger Großbritanniens, die mit „in“ gestimmt haben, ein katastrophaler Tag. Es wäre dumm zu behaupten, dass das Referendum keine langfristigen Auswirkungen auf uns alle haben wird. Allerdings ist bereits eine Petition im Umlauf, die mit ihren bereits mehr als 308.000 Stimmen ein zweites Referendum fordert. Unterzeichnen dürfen bei dieser seit Mai laufenden Petition jedoch nur jene, die Britische Staatsbürger sind oder zumindest ihren andauernden Wohnsitz in der UK haben. Wer mehr über diese Petition erfahren möchte kann Genaueres unter https://petition.parliament.uk/petitions/131215 nachlesen.

Meine Meinung

Ich persönlich habe nicht ernsthaft mit einem „out“ gerechnet und war nach den ersten Auszählungen die halbe Nacht, vor fassungsloser Aufregung, wach. Ich hoffe inständig, dass die Britische Regierung (oder ist das Schiff bereits gesunken? – schaut euch die Rede von Cameron an 😉 ) oder doch bitte sonst Jemand mit etwas Vernunft noch etwas retten kann und wird. Wer von uns weiß schon, wie es die nächsten Tage tatsächlich weitergehen wird…

Zurück zum Thema und weg vom Brexit

Nun aber zurück zu der Frage, warum der heutige Tag für mich persönlich so einmalig ist. Seit August 2015 wohnen meinen Freund Andi und ich in unserer ersten gemeinsamen Wohnung. Auch hatten wir ungeheures Glück und haben eine große und schöne Mietwohnung gefunden. Einziges Manko war damals, dass es keine Möglichkeit gab einen Geschirrspüler zu integrieren. Naiv oder unverbraucht wie wir waren, sahen wir darin kein Problem. Sooo viel Geschirr verbraucht man zu zweit ja sowieso nicht… dachten wir zumindest.

In den letzten Wochen hat sich das Thema Abwasch immer mehr, mhhm sagen wir, zugespitzt. Nicht nur die Frage, wer wieder einmal mit dem Abwasch dran sei, sondern auch der enorme Wasserverbrauch war immer wieder zentraler Punkt unserer Diskussionen. Eine weitere Schlüsselrolle spielt der Faktor (Frei-)Zeit. Händisches Abwaschen dauert nun mal eine gewisse Zeit, zumal ja darauf geachtet werden muss, dass alles hygienisch zugeht.

Der 24. Juni 2016 – ein unvergesslicher Tag für mich!DSC01330

Heute Mittag am Freitag, den 24. Juni 2016 war es dann soweit. Unser nagelneuer Geschirrspüler wurde geliefert!! 😀 Was?? Oben schrieb ich noch von nicht integrierbar? Tja um ehrlich zu sein haben wir vor und während des Umzuges sehr viel Unterstützung durch meinen Papa erfahren. Hier nochmals ein riesengroßes DANKE Papa für deine enorme Hilfe beim Umzug! 🙂 Allerdings war er auch derjenige, der mir damals sagte, dass es unmöglich sei einen Geschirrspüler anzuschließen. Als Grund nannte er mir damals die fehlende oder schwierige Anschlussmöglichkeit des Geschirrspülers an die Wasserleitung. Auch mein wiederholtes Nachbohren über die letzten Wochen und Monate hinweg, ob es nicht doch irgendwie möglich ist, wurde abgewehrt. Zumal wir sowieso jung sind und das bisschen Geschirr uns nicht schaden würde. Ich weiß, was ihr euch jetzt denkt, kein Mensch ist unfehlbar.

Unverhofft kommt oft?!

Vor wenigen Tagen noch war ich über die Abwaschthematik schon sehr verzweifelt, sodass ich bei einem Gespräch mit meinem Schwager einfach mal alles rausließ. Der wiederrum meinte, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt und versprach alles Menschenmögliche zu tun um mir zu helfen. Kurz darauf war mein geliebter Papa wieder mal in unserer Wohnung zu Besuch. Ich konnte es nicht lassen und rieb ihm unter die Nase, wie hilfsbereit und optimistisch mein Schwager bezüglich der Möglichkeit eines Geschirrspülers war. Angestachelt durch die männliche Konkurrenz – so sehe ich das zumindest – fand mein Papa innerhalb von MINUTEN eine recht einfache Möglichkeit um doch einen Geschirrspüler anzuschließen. Ich wusste nicht welchen Gefühlen ich freien Lauf lassen sollte. Die Empörung über meine eigene Unerfahrenheit in Bezug auf praktische Lebensangelegenheiten oder die Frechheit meines Papas einfach kurzerhand monatelang zu behaupten „Geschirrspüler – das geht niemals!“. Ich entschloss mich dann aber doch für Option Nummer drei – unsägliche Freude darüber, dass das Unmögliche – ein Geschirrspüler – in greifbare Nähe rückte.

Taten waren gefragt!

Ich fackelte nicht lange, aber lange genug, um mich gründlich über ein entsprechendes Angebot und Preis-Leistungsverhältnis zu informieren. Wäre es nach mir gegangen, heute ich sofort den nächstbesten Geschirrspüler entwendet und in meine Wohnung geschleppt. Und dann endlich bestellte ich einen Geschirrspüler! wuhuuu 😀

Heute wurde das Objekt meiner Begierde dann schließlich geliefert. Gekauft habe ich das Modell DFP 58T94 A EU von Indesit. Ich bin total begeistert von meinem neuen Geschirrspüler. Auch wenn er vorerst noch verpackt ist! Mit einem vergleichsweise geringen Wasser- und Stromverbrauch hatte er mich sowieso schon überzeugt, die restlichen technischen Fakten sprachen ebenfalls für dieses Modell.

Geduld ist eine Tugend

Das Einkaufen des Materials und das Anschließen wird mein Schwager übernehmen. Deswegen muss ich mich noch ein paar Tage gedulden bis unser neuer Geschirrspüler zum Einsatz kommt. Aber keine Angst, wenn es dann soweit ist werde ich voller Freude darüber berichten. Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, welches Tabs wir kaufen werden. Auch dazu werde ich später noch einiges schreiben.

Wie habt ihr den heutigen Tag erlebt? War es ein ganz normaler Tag für euch oder habt ihr heute auch etwas Besonderes erlebt? 🙂

Ich freue mich über eure Kommentare, gerne auch zum Brexit!

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Ich habe gewonnen! „Garantiert glutenfrei genießen“ von Birgit Irgang

DSC01313Ich konnte es nicht fassen. Tatsächlich, ich hatte gewonnen! Zwar entschied der Zufallsgenerator, aber trotzdem. Dafür, dass ich das erste Mal in meinem Leben so richtig etwas Gewonnen habe, da war ich ganz schön stolz drauf. Und dann noch ein glutenfreies Kochbuch, yessss!! 🙂

Worum geht’s?

Vielleicht fragt ihr euch jetzt wovon ich überhaupt rede ähm schreibe. 😉
Neulich gab es auf der Facebook-Seite von Kochenohne ein Gewinnspiel. Dazu musste man lediglich öffentlich den Post des Gewinnspiels öffentlich auf seiner Pinnwand teilen. Der Zufallsgenerator entschied dann, dass ich und eine zweite Facebook-Userin gewonnen haben. Ich nahm mit Freude an dem Gewinnspiel teil, da es eine seltene Möglichkeit für mich war. Warum? Weil bei den meisten Gewinnspielen zu glutenfreien Goodies die Teilnahme nämlich nur erlaubt ist, wenn man seinen Wohnsitz in Deutschland hat! Deswegen darf ich als Österreicherin leider bei den meisten tollen Verslosungen nicht teilnehmen. 😦 An dieser Stelle möchte ich wirklich nochmals ausdrücklich sagen, dass ich diesen Umstand sehr schade finde! Ein Buch, Foodcards oder ein Lebensmittelpäckchen nach Österreich zu verschicken kostet wirklich nicht die Welt und würde den Betreibern der Gewinnspiele sicherlich einige Sympathien der österreichischen Fans bringen. Zumindest die Teilnahme, also überhaupt die Chance zu gewinnen, sollte doch machbar sein. Als aktuelles Beispiel kann ich das Gewinnspiel von Frankonia nennen. Auch ich würde gerne eines von 20 zu verlosenden Paketen mit gluten- und laktosefreier Schokolade gewinnen. Aber genug davon.

Welches Buch habe ich gewonnen?

So nun zu meinem Gewinn. Ich habe ein Exemplar des Buches „Garantiert glutenfrei genießen“ von Birgit Irgang gewonnen. Danke an Kochenohne, das Buch ist wirklich eine Bereicherung für mich. Ich habe das Buch gestern in meinem Briefkasten gefunden und auch schon ein bisschen darin geschmökert. Deswegen möchte ich das Buch hier kurz vorstellen.

Eine kurze Rezension zu „Garantiert glutenfrei genießen“

Der Untertitel des Buches lautet „Ein Leitfaden mit 90 raffinierten Rezeptideen“. Das Buch beginnt mit einer kurzen Einleitung und einer Vorstellung der Autorin, die selbst an Zöliakie leidet. Besonders gut gefällt mir, dass sie ihre persönliche Geschichte vom Weg zur Diagnose und den Umgang damit beschreibt. Mir hilft es immer extrem, wenn ich von LeidensgenossInnen erfahre, dann fühle ich mich nicht so alleine.

Danach beginnt das erste Kapitel, welches sehr treffend mit „Zöliakie – Theorie und Praxis“ tituliert ist. Hier folgt eine Beschreibung, was Zöliakie überhaupt ist, welche vielfältigen Symptome es gibt und wie der Weg über die Diagnose bis hin zu den ersten Schritten nach der Diagnose ist. Danach folgt die Info, was denn überhaupt Gluten ist und wie die Umstellung und der Alltag damit aussieht. Was mir sehr gut gefällt ist der Absatz über die „praktische Umsetzung“. Da ich selbst erst im März 2016 die Diagnose bekam, weiß ich wie schwierig es direkt nach der Diagnose ist. Ich war damals total verwirrt und unsicher, wie ich das überhaupt schaffen kann. Für mich ist damals meine Welt zusammengebrochen. Diese Einführung in die Welt eines Zöliakiebetroffenen sagt mir wirklich sehr zu, zumal ich endlich etwas Handfestes habe, was ich meiner Familie und meinen Freunden als Erklärung zu Lesen geben kann.

Der zweite und größere Teil widmet sich den Rezepten. Von Vorspeisen bis Brotrezepten und Keksen ist da alles dabei. Gut gefallen mir hier die Kochmützen bei jedem Rezept, die anzeigen wie einfach oder schwierig das Nachmachen ist. Bei jedem Rezept ist auch noch ersichtlich ob das Rezept vegetarisch, vegan, laktosefrei etc. ist. Mir persönlich sagt das sehr zu, da ich mit glutenfrei, histaminarm, vegetarisch und laktosefrei (mein Freund Andi leidet unter einer starken Laktoseintoleranz) auf sehr Vieles achten muss. Am Ende des Buches sind alles Rezepte auch noch in Tabellenform abgebildet, wo man auf einem Blick durch Häkchens sieht, für wen welches Rezept geeignet ist.

Immer noch am Wichtigsten finde ich die grafische Gestaltung bei Büchern, egal um welches Thema es geht. Ich finde das ist hier besonders gut gelungen. Der Wissensteil ist in gut lesbarer Schrift und ohne viel Schnickschnack drumherum gut dargestellt. Der Rezepteteil überzeugt durch ein offenes und einfaches Präsentieren der Rezepte mit je einem Bild und sehr guter Übersichtlichkeit. Auch habe ich immer den Überblick behalten, worum es gerade geht und wie ich mich in dem Buch zurechtfinde.

Ich habe aber auch einige Punkte zu kritisieren, da kein Kochbuch perfekt ist und ich das auch gerne teilen möchte. Was mich persönlich stört ist die Tatsache, dass die Zutatenlisten des Öfteren Hafer enthalten. Ich weiß Hafer ist ein Streitpunkt und die meisten Betroffenen vertragen ihn. Die die Österreichische Zöliakiegesellschaft jedoch rät, während der ersten zwei Jahre nach der Diagnose auf Hafer zu verzichten, werde ich bei solchen Rezepten stattdessen Hirse verwenden und hoffen, dass es genauso gut schmeckt. Auch ist mir aufgefallen, dass der Großteil der Hauptgerichte paniert oder auf eine andere ungesunde Weise zubereitet wird. Interessant fand ich beim Durchblättern, dass des Öfteren Mandeln bzw. Mandelmehl verwendet wird. Das habe ich bisher nicht sehr oft in Rezepten gesehen.

Ich möchte nochmals betonen, dass ich mich erst kurz mit dem Buch beschäftigt habe und es sich ausschließlich um meine persönlichen Anmerkungen handelt. Falls ihr das anders seht oder euch andere Punkte an dem Buch aufgefallen sind, freue ich mich über Kommentare. 🙂

Da ich leider nicht genau Bescheid weiß, wie es rechtlich aussieht, bezüglich Fotografien des Buchinhaltes, habe ich lieber darauf verzichtet. Falls ihr einen Tipp dazu habt, teilt ihn mir bitte mit. 😉

Ein Glutenunfall und seine positiven Folgen

Am Freitag habe ich mit meinem Freund Andi nach langer Zeit wieder einmal auswärts gegessen. Da ich persönlich ehrlich gesagt sowieso etwas misstrauisch bin, ob die Allergenangaben in Restaurants wirklich stimmen, gingen wir zu einem Chinesen, bei dem wir schon einmal glutenfrei gegessen haben. Damals, kurz nach meiner Diagnose, hatte ich noch gar keine Ahnung was Gluten ist, also habe ich die Kellnerin genau ausgequetscht, zumal bei ALLEN Gerichten ein A (also A für Gluten) dabeistand….

Was ich damals nicht wusste und bis heute noch nicht verstehe, ist das Sushi und Maki sehr wohl glutenhaltig sein können. Es hat sich dann doch gleich herausgestellt, dass sie vor Kurzem auf glutenfrei umgestellt, aber die Speisenkarte nicht neu gedruckt haben. Damals war ich wahnsinnig happy und schlemmte was ging. Am Freitag dann erkannte uns die Kellnerin gleich wieder und so machte ich mir nur wegen der Sojasauce Sorgen, da ich leider auch die glutenfreie Sojasauce aufgrund meiner Histaminintoleranz leider überhaupt nicht vertrage. Also fragte ich überall ängstlich nach, ob da eh ja keine Sojasauce dabei sei.

Zugegeben mir schmeckte es an dem Abend nicht besonders, vielleicht schon eine Vorahnung auf das was kommen sollte. Zuhause dann bekam ich grauenhafte Magenschmerzen, die ich nur mit einer Schmerztablette bekämpfen konnte. Seit Wochen hatte ich keine Magenschmerzen mehr, das letzte Mal war kurz nachdem ich aufgehört habe Gluten zu Essen und es aber noch unwissentlich zu mir genommen habe. Offenbar sind die Speisen in dem Restaurant nicht mehr glutenfrei…

Das Wochenende war aufgrund meiner Beschwerden, es kamen dann noch nette Magen-Darm-Beschwerden dazu, gelaufen. 😦

Den Sonntag verbrachten wir daheim und taten etwas, was wir uns schon seit Langem vorgenommen haben. Als wir im August 2015 in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen sind haben wir uns ein Sheepworld Puzzle gekauft und uns das Versprechen gegeben, es gemeinsam zusammenzubauen und in unserer Wohnung aufzuhängen. Im Chaos des Umzugs ist das Puzzle dann in ein Regal gewandert und am Sonntag haben wir es endlich wieder hervorgeholt! Das gemeinsame Puzzeln war eine schöne gemeinsame Beschäftigung und tat uns beiden gut. Als mein Freund dann später noch etwas unternahm hatte ich spontan Lust etwas zu backen.

Ich habe das Rezept für einen glutenfreien Tortenboden nachgebacken. Mit großem Erfolg! Das Originalrezept habe ich von
http://www.gluten-frei.net/2016/05/rezept-erdbeerkuchen-glutenfrei.html

Hier ist die Originalzutatenliste und daneben in kursiv meine persönlichen Adaptierungen:

  • 125g glutenfreies Mehl (hier Schär Kuchen & Kekse Mix C) – ich habe etwa 200 g selbstgemahlenes Reismehl (aus normalen Langkornreis) verwendet
  • 25g glutenfreie Speisestärke (hier Mondamin) – ich habe normale Maisstärke genommen
  • 1 TL Backpulver
  • 100g Margarine oder Butter – bei mir wars die Margarine
  • 100g Staubzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 EL Milch

Für das Topping wurden Erdbeeren empfohlen. Ich habe eine Mischung aus Erdbeeren, Bananen und Pfirsichen genommen und diese mit Argatine überzogen.

Ihr fragt euch jetzt sicher noch warum die Überschrift „Ein Glutenunfall und seine positiven Folgen“ heißt. Naja wäre der Glutenunfall nicht passiert, wäre ich an diesem Sonntag vermutlich nicht zuhause geblieben. Dann hätte ich die schöne Zeit, die mein Freund und ich beim Puzzeln verbracht haben nie gehabt und wäre nach einem ganzen Tag irgendwo unterwegs wahrscheinlich auch zu müde gewesen noch etwas zu backen. Alles in Allem hat dieser Glutenunfall zwar leider noch immer seine Auswirkungen auf mich – vor allem stimmungsmäßig geht es mir derzeit schlecht – aber es hat auch gute Dinge bewirkt.

PS: Das leicht verschwommene und doch sehr unvorteilhafte Foto von mir musste sein. Nämlich deswegen, weil die rote Schürze im Bild von meiner Mama selbstgenäht wurde und ich sie hiermit stolz präsentieren möchte. 😉

Glutenfrei?! puh ganz schön teuer! Oder?

DSC00765Neulich war ich mal kurz beim DM, Müller und Prokopp um mir einen kleinen Vorrat an Müsli und Flakes zu beschaffen. Erste Station war der DM. Wie ihr vielleicht wisst, hängt es von der Filiale ab, wie groß das Angebot an glutenfreien Produkten ist. „Mein“ DM bietet eine große Auswahl, vorwiegend an Schär Produkten, aber auch Alnavit war vertreten. Ich war positiv beeindruckt von der Auswahlmöglichkeit an Müslis, die sich mir geboten hat. Sofort ins Auge gestochen sind mir jedoch die Schilder mit dem Zusatz „Alles muss raus!“. Juhuu meine Chance! Wie ich später bei einer Angestellten erfahren habe, nimmt Schär einige Produkte vom Markt oder zumindest beim DM aus dem Sortiment.

Schär Butterkekse, Schokokekse, eine Keksrolle und die dunkle Brotmischung waren stark verbilligt. Ich habe natürlich alle vorhandenen Packungen gekauft!

Mein Tipp an alle: Ich habe mir in meiner Küche oben auf einem Schrank eine Kunststoffkiste eingerichtet, wo ich glutenfreie Lebensmittel, die ich auf Vorrat gekauft habe – wie dieser Schnäppcheneinkauf – aufbewahre.

Die Schokokekse habe ich übrigens bereits aufgegessen. Sie sind sehr lecker und ich kann sie nur empfehlen. 🙂

Einen kleinen Müslivorrat habe ich mir an diesem Tag auch eingekauft, aber davon berichte ich demnächst in einem anderen Beitrag.

Wie sieht es bei euch aus? Welche glutenfreien Schnäppchen habt ihr schon einmal ergattert? Achja und was ist euer glutenfreies Lieblingsnaschzeug?
Ich freue mich über Antworten!

Ich habe lebenslänglich bekommen!

cropped-dsc_0877-kopie.jpgIch habe vor zwei Monaten die Diagnose Zöliakie bekommen. Zöliakie – ein Wort, eine Diagnose, ein Leben lang. Mein Leben hat sich für immer verändert. Im ersten Moment war da die Erleichterung, nach monatelangen Beschwerden und Arztbesuchen endlich den Grund zu wissen. Zu viel habe ich durch die langen Monate der gesundheitlichen Probleme verloren. Den Job, die Freude am Essen und auch langsam die Hoffnung darauf, den Alltag wieder einmal unbeschwert und ohne körperliche Auas genießen zu können.

Trotz der Auswirkungen, welche die Diagnose Zöliakie mit sich bringt habe ich bereits die ersten Schritte in mein neues Leben gewagt. Mein Leben ohne Gluten, ein Leben mit bereits jetzt bedeutend weniger Beschwerden, ein Leben wo ich schon jetzt so viel Neues entdeckt habe. Ich habe nicht nur neue Lebensmittel für mich entdeckt. Ich habe angefangen selbst zu kochen, die Dinge zu hinterfragen und vor allem eines. Ich habe neue Freu(n)de gefunden. Zöliakie bedeutet für mich nicht nur eine Umstellung meiner Essensgewohnheiten. Zöliakie hat mir die Chance gegeben mich zu verändern. Zöliakie bedeutet für mich ein neues Leben.

Ich habe lebenslänglich bekommen und bin glücklich darüber!